Zum Hauptinhalt springen
ReisetippsThailand

Reiseapotheke für Thailand: Inhalt, Impfungen und Einfuhrregeln

Eine Reiseapotheke für Thailand enthält ein Fieberthermometer, Mückenschutz mit DEET oder Icaridin, Sonnenschutz, Material für kleine Wunden, Elektrolytlösung und deine Dauermedikamente. Mittel mit ASS oder Ibuprofen gehören laut der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) in Dengue-Gebieten nicht hinein, und Denguefieber kann laut Auswärtigem Amt ganzjährig im ganzen Land auftreten. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung Pflicht, das Amt empfiehlt aber eine Impfung gegen Hepatitis A (Stand: 02.10.2026). Was davon zu dir passt, klärst du vorher in einer reisemedizinischen Praxis.

Veröffentlicht am

Medikamente, Tabletten, ein Thermometer und Notizen liegen als Reiseapotheke auf einem Holztisch.

Vor Ort brauchst du für vieles das Handy: um den Wirkstoff auf einer thailändischen Packung zu übersetzen, die Notfall-App deiner Auslandskrankenversicherung zu öffnen oder die Ärzteliste der Deutschen Botschaft aufzurufen. Mit einer Thailand-eSIM von HelloRoam hast du dafür eigene mobile Daten im Land, und bei Fragen zur Einrichtung hilft unser Support rund um die Uhr.

Für diese Übersicht haben wir die Empfehlungen der DTG, die Thailand-Hinweise des Auswärtigen Amts, die Einfuhrregeln der thailändischen Arzneimittelbehörde Thai FDA und die Reisehinweise des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ausgewertet. Dosierungen nennen wir bewusst nicht, die gehören in die ärztliche Beratung.

Diese Inhalte empfiehlt die DTG für eine Reiseapotheke in den Tropen

Die DTG hat zusammen mit der Gesellschaft für Tropenpädiatrie und Internationale Kindergesundheit (GTP) ihre Empfehlungen zur nachhaltigen Reiseapotheke als Baukasten veröffentlicht: eine Basisbox für alle, eine Box für Erwachsene, eine für Kinder und eine für Verletzungen. Die Tabelle fasst Basis- und Erwachsenenbox zusammen und zeigt, warum die Inhalte in Thailand zählen.

Hol dir deine Thailand-eSIM vor dem AbflugInstalliere sie zu Hause und schalte nach der Landung Datenroaming für die eSIM ein. Ab 3,02 €.Thailand-Tarife ansehen
BereichInhalt laut DTGWarum das in Thailand zählt
Fieber messenFieberthermometerDie DTG empfiehlt es für Reisen in Tropen und Subtropen immer.
Kleine WundenPflaster, Schleimhaut-Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, PinzetteDas Auswärtige Amt nennt Melioidose, die vor allem über Hautverletzungen übertragen wird, und rät, Wunden zu reinigen, zu desinfizieren und abzudecken.
MückenschutzRepellent mit DEET oder Icaridin, MoskitonetzDas Amt rät zu konsequentem Schutz bei Tag und Nacht, nachts mit Bettnetz.
SonneSonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung, Sonnenbrille mit UV-FilterIntensive Sonneneinstrahlung kann laut Amt Haut und Augen kurz- und langfristig schädigen.
Fieber und SchmerzenFiebersenkendes Schmerzmittel ohne ASS und ohne nichtsteroidale Antirheumatika wie IbuprofenWelcher Wirkstoff für dich passt, klärst du in der Apotheke.
Magen und DarmElektrolytlösung, ein Mittel gegen Übelkeit, ein Mittel gegen starken DurchfallUnbestimmte Reisedurchfälle sind laut Amt häufig.
AllergieAntiallergisches Mittel, wenn du schon einmal allergisch reagiert hastDie DTG zählt es zur Basisbox für alle Reisenden.
Hygiene und SchutzKondome, EinmalhandschuheHitze greift laut DTG Kunststoff an, deshalb vor jeder Reise prüfen.
DauermedikationDeine regelmäßigen Medikamente mit ReserveThailand begrenzt die Menge, mehr dazu weiter unten.

Repellents kaufst du am besten zu Hause. In seinen Hinweisen zum Schutz vor Insekten rät das Auswärtige Amt zu Produkten aus der Heimat, weil bei Mitteln aus anderen Ländern bedenkliche Wirkstoffkonzentrationen nicht auszuschließen sind. Weniger als 20 Prozent DEET oder Icaridin empfiehlt es nicht. Nutzt du auch Sonnencreme, lässt du sie zuerst einziehen und trägst danach das Repellent auf.

Antibiotika packst du nicht auf Verdacht ein. Die DTG begründet das so: Kein Antibiotikum wirkt gegen alle Erreger, Resistenzen unterscheiden sich je nach Region, und wer eines braucht, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Für Camping oder einen Aktivurlaub ergänzt die DTG eine Box für Verletzungen mit sterilen Kompressen, Steri-Strips, festem Sporttape und einem Dreieckstuch.

Verbandsmaterial, Schere, Sicherheitsnadeln, Wattestäbchen und Tabletten liegen als mögliche Inhalte einer Reiseapotheke bereit.
Verbandsmaterial, Schere, Sicherheitsnadeln, Wattestäbchen und Tabletten liegen als mögliche Inhalte einer Reiseapotheke bereit.

Diese Impfungen prüfst du vor der Thailandreise

Die aktuelle Übersicht steht in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Thailand des Auswärtigen Amts im Abschnitt Gesundheit. So ordnet das Amt die Impfungen ein:

ImpfungEinordnung des Auswärtigen AmtsHinweis
GelbfieberPflicht nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder nach mehr als 12 Stunden Transit dort, für alle ab neun MonatenBei direkter Einreise aus Deutschland ist kein Nachweis nötig.
Standardimpfungen nach STIKO-Impfkalenderauf aktuellem Stand haltenDas Amt betont vor allem den Schutz gegen Masern, auch bei Kindern.
Hepatitis AempfohlenZählt laut Amt zu den Erkrankungen, die durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel- oder Handhygiene auftreten.
Typhusnach individueller IndikationEbenfalls hygienebedingt und laut Amt auch bei Reisenden zu beobachten.
Hepatitis Bnach individueller IndikationÜbertragung über sexuelle Kontakte, unsaubere Spritzen, Tätowierungen und Bluttransfusionen.
Japanische Enzephalitis, Dengue, Chikungunyanach individueller IndikationImpfstoffe gibt es; das Amt rät, das persönliche Risiko ärztlich zu klären.
Tollwutnach individueller IndikationImpfstoff und Immunglobulin sind in Thailand laut Amt teils nicht oder nur sehr begrenzt erhältlich.

Plane die Beratung früh ein. Die DTG nennt je nach Reiseziel 8 bis 14 Wochen Vorlauf, und das Impfprogramm sollte möglichst 10 bis 14 Tage vor dem Abflug abgeschlossen sein. Eine kurzfristige Reise ist laut DTG trotzdem kein Grund, auf empfohlene Impfungen zu verzichten, das gilt vor allem für Hepatitis A.

Reisemedizinische Praxen und Impfstellen findest du über die Arztsuche der DTG. Bring deinen Impfpass mit: Sind die Standardimpfungen gültig, muss laut DTG zum Beispiel nach einem Sturz keine Tetanusimpfung im Reiseland nachgeholt werden. Die Hinweise des Auswärtigen Amts können sich ändern, lies sie deshalb kurz vor der Abreise noch einmal.

Thailand begrenzt die Einfuhr von Medikamenten nach Wirkstoffgruppe

Welche Medikamente du nach Thailand mitnehmen darfst, regelt die thailändische Arzneimittelbehörde Thai FDA. Sie unterscheidet gewöhnliche Arzneimittel, psychotrope Stoffe und Betäubungsmittel nach thailändischen Kategorien, und für die beiden letzten Gruppen gilt ihr Leitfaden für Reisende mit Medikamenten:

MedikamentengruppeErlaubte MengeWas du brauchst
Gewöhnliche Medikamente für den EigenbedarfBedarf für bis zu 30 TageDas Auswärtige Amt rät, dir die Notwendigkeit bei Bedarf ärztlich auf Englisch bescheinigen zu lassen.
Psychotrope Stoffe der Kategorien 2 bis 4Bedarf für bis zu 30 TageBescheinigung oder Rezept der verschreibenden Ärztin oder des verschreibenden Arztes
Psychotrope Stoffe der Kategorien 2 bis 4Bedarf für 31 bis 90 TageGenehmigung der Thai FDA (Formular IC-2), mindestens 15 Tage vor der Reise beantragt
Betäubungsmittel der Kategorien 2 und 3Bedarf für bis zu 90 TageGenehmigung der Thai FDA, online mindestens 15 Tage vor Ein- oder Ausreise beantragt
Psychotrope Stoffe der Kategorie 1keineEinfuhr nicht erlaubt
Pflanzliche Mittel mit Cannabis oder HanfkeineLaut Thai FDA nicht einführen

Die Thai FDA stellt eine Genehmigung nach eigenen Angaben in etwa drei Werktagen aus, sobald der vollständige Online-Antrag vorliegt. Die Grenze von 90 Tagen für Betäubungsmittel gilt seit dem 21.09.2024, als eine Verordnung des thailändischen Gesundheitsministeriums in Kraft trat. Die deutsche Übersetzung auf der Website der Königlich Thailändischen Botschaft in Berlin stammt von Februar 2023 und nennt für Betäubungsmittel noch den Bedarf für 30 Tage. Maßgeblich ist die aktuelle englische Seite der Thai FDA.

Ob ein Wirkstoff in Thailand als psychotrop oder als Betäubungsmittel gilt, richtet sich nach den thailändischen Listen, nicht nach deutschen Begriffen. Die DTG rät, die Einfuhrregeln auch bei gängigen Mitteln wie codeinhaltigem Hustensaft zu prüfen oder mit der abgebenden Apotheke zu klären.

Mit deutschem Pass darfst du laut Auswärtigem Amt seit dem 15.09.2026 visumfrei höchstens 30 Tage bleiben, solange du nicht verlängerst. Bleibst du so lange, lässt die Grenze für gewöhnliche Medikamente kaum Platz für eine Reserve. Prüf die Regeln direkt vor dem Packen auf der Seite der Thai FDA.

Betäubungsmittel brauchen Papiere aus Deutschland und aus Thailand

Nimmst du ein Medikament, das in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, reicht eine einfache Bescheinigung nicht. Die Hinweise des BfArM zum Reisen mit Betäubungsmitteln beschreiben für Länder außerhalb des Schengen-Raums diese Schritte, die du mit den Regeln der Thai FDA verbindest:

  1. Kläre vorab bei der Königlich Thailändischen Botschaft in Berlin, ob du deinen Wirkstoff einführen darfst. Das BfArM empfiehlt dringend, die Regeln des Reiselandes vor der Abreise zu prüfen.
  2. Lass dir von deiner Praxis eine mehrsprachige Bescheinigung ausstellen, mit Wirkstoff, Einzel- und Tagesdosierung und Reisedauer.
  3. Lass die Bescheinigung von der obersten Landesgesundheitsbehörde deines Bundeslandes oder einer von ihr beauftragten Stelle beglaubigen.
  4. Gilt dein Wirkstoff in Thailand als Betäubungsmittel oder brauchst du psychotrope Stoffe für mehr als 30 Tage, beantragst du die Genehmigung der Thai FDA online, mindestens 15 Tage vor der Einreise.
  5. Trag das Medikament selbst bei dir. Laut BfArM ist die Mitnahme nur für den eigenen Bedarf erlaubt, nicht durch beauftragte Personen.

Der Leitfaden des Internationalen Suchtstoffkontrollamts (INCB), auf den sich das BfArM stützt, sieht eine Mitnahme für eine Reisedauer von höchstens 30 Tagen vor. Thailand erlaubt mit Genehmigung bis zu 90 Tage. Geht die Mitnahme nicht, rät das BfArM zu prüfen, ob es das Medikament oder ein gleichwertiges Präparat im Reiseland gibt und ob es dort verschrieben werden kann.

Dauermedikamente gehören ins Handgepäck

Regelmäßige Medikamente reisen laut DTG immer auch im Handgepäck mit, damit du versorgt bist, falls der Koffer später ankommt. Für verschreibungspflichtige Mittel gehört dazu ein ärztlich unterschriebener bundeseinheitlicher Medikationsplan, möglichst mehrsprachig und mindestens auf Englisch. Aus ihm gehen Medikamente, Dosierung und mitgeführte Menge hervor.

Fotografiere Impfpass und Medikationsplan und speichere die Kopien digital oder in deinem E-Mail-Postfach, wie es die DTG vorschlägt. Nimmst du Hormone, Insulin oder andere Mittel zu festen Zeiten, besprichst du vorher mit deiner Praxis, wie du die Einnahme an die Zeitverschiebung anpasst. Alles Weitere fürs Packen steht in unserer Checkliste für Handgepäck und Koffer.

Ein geöffnetes Reiseetui enthält eine Tablettenflasche, Pflaster und Blisterpackungen als kompakte Reiseapotheke.
Ein geöffnetes Reiseetui enthält eine Tablettenflasche, Pflaster und Blisterpackungen als kompakte Reiseapotheke.

Bei Reisedurchfall hat Flüssigkeit Vorrang vor Tabletten

Vorbeugen kannst du mit einfachen Hygieneregeln, die das Auswärtige Amt nennt:

  • Trink nur Wasser aus sicherer Quelle und nimm Eiswürfel nur, wenn sie aus sauberem Wasser stammen.
  • Wasch dir oft die Hände mit Seife, sonst hilft ein flüssiges Desinfektionsmittel.
  • Iss Obst und Gemüse geschält oder gekocht, und putz dir die Zähne möglichst mit Trinkwasser.

Hat es dich erwischt, gleichst du laut DTG aktiv Flüssigkeit und Salze aus, auch über das Essen. Eine orale Rehydratationslösung (ORS) empfiehlt sie bei anhaltenden oder schweren Beschwerden. Mittel gegen starken Durchfall wie Loperamid sieht die DTG nur für einen zurückhaltenden, kurzen Einsatz vor, streng nach den Herstellerangaben und nie bei blutigem Durchfall.

Bei Fieber nach einigen Tagen in einem Malariagebiet rät die DTG, sofort ärztliche Hilfe zu suchen. Nimmst du Mittel gegen Bluthochdruck oder Diabetes und verlierst viel Flüssigkeit, empfiehlt sie, zu messen oder ärztlich zu klären, ob die Einnahme angepasst werden muss.

Für Kinder stellt die DTG eine eigene Box zusammen

Kinder erleiden laut DTG schneller einen bedeutsamen Flüssigkeitsverlust als Erwachsene und erkranken häufiger und schwerer an Durchfall. Ihre Box sieht deshalb anders aus:

  • ein Mittel gegen Fieber und Schmerzen, vorzugsweise Paracetamol
  • Elektrolytlösung in Portionsbeuteln aus der Apotheke
  • eine Salbe gegen lokale allergische Reaktionen, je nach Alter auch Tropfen oder Tabletten
  • Zinkpaste gegen Windeldermatitis bei Babys

Tabletten lassen sich laut DTG besser aufbewahren als Säfte, die nach dem Öffnen oft nicht lange haltbar sind, und Zäpfchen können bei warmen Temperaturen zerlaufen. Hustensaft, Mittel gegen Erbrechen und Antibiotika braucht die Kinderbox nach DTG nicht. Bei Repellents gelten in Deutschland Altersgrenzen der Zulassung, und das Auswärtige Amt rät, die Mittel nicht auf Kinderhände aufzutragen. Fehlende Standardimpfungen nach STIKO holst du laut DTG im Rahmen der Reisevorbereitung nach.

Privatkliniken in Thailand rechnen sofort ab

In Bangkok und den großen Städten ist die medizinische Versorgung laut Auswärtigem Amt hochwertig. Auf dem Land entspricht sie teils nicht europäischem Standard, und oft fehlt Englisch sprechendes Personal. Private Krankenhäuser wie BNH und Bumrungrad haben laut den allgemeinen Hinweisen der Deutschen Botschaft Bangkok Englisch und teils Deutsch sprechende Ärzte. Deutsche Patienten gelten dort als Privatpatienten und müssen Behandlung und Krankenhaus sofort und vollständig bezahlen.

Die Botschaft übernimmt Arztkosten nur im Einzelfall bei ärztlich bescheinigter akuter Lebensgefahr, und dieses Geld muss zurückgezahlt werden. Auch dann zahlt sie nur, was ein staatliches Krankenhaus kosten würde, nicht die deutlich höheren Kosten einer Privatklinik. Das Auswärtige Amt rät deshalb zu einer Auslandskrankenversicherung, die auch eine Evakuierung abdeckt. Für die Arztsuche führt die Botschaft eine unverbindliche Ärzteliste nach Fachrichtungen, und in Chiang Mai, Pattaya und auf Phuket gibt es deutsche Honorarkonsuln.

Den Rettungsdienst erreichst du in Thailand unter 1669 und die Touristenpolizei unter 1155, so die Liste wichtiger Nummern der Tourismusbehörde TAT. Die Touristenpolizei ist laut Deutscher Botschaft rund um die Uhr erreichbar. Zuständig ist sie laut Auswärtigem Amt nur für Streitigkeiten zwischen Touristen und Thais, und ihre Beamten sprechen Englisch.

Versicherungsdaten, Notrufnummern und Luftwerte gehören aufs Handy

Speichere vor der Abreise die Notfallnummer deiner Auslandskrankenversicherung, deine Versicherungsnummer, die Notrufnummern und die Fotos von Impfpass und Medikationsplan auf dem Handy. Reist du nach Bangkok oder Chiang Mai, lohnt ein Blick auf die Luftwerte: Die Feinstaubbelastung dort hat laut Auswärtigem Amt in den letzten Jahren stark zugenommen, und von November bis April kann Rauch von Bränden auch ländliche Gebiete belasten. Das Amt nennt dafür Air4Thai und den World Air Quality Index, für den UV-Schutz die App SunSmart.

Eine HelloRoam eSIM läuft als zweite Leitung neben deiner deutschen SIM, die du für SMS-Codes deiner Bank eingeschaltet lassen kannst. Im Land nutzt sie unter anderem die Netze AIS, DTAC und TrueMove H, so steht es auf unserer Tarifseite. Welche Modelle eSIM unterstützen, zeigt unsere Übersicht kompatibler Smartphones, und mit den Anleitungen für iPhone und Android richtest du die eSIM noch zu Hause ein.

Fragen von Reisenden

Worauf achte ich, wenn ich in Thailand Medikamente kaufe?

Die DTG weist darauf hin, dass Qualität und rezeptfreie Abgabe weltweit stark schwanken. Kaufe nur in offiziellen Abgabestellen, am besten nach ärztlichem Rat und mit deinem Medikationsplan. Meide Einzeltabletten, unbeschriftete Tabletten und Packungen ohne Umverpackung, und prüfe beim Kauf Haltbarkeit und einen unbeschädigten Verschluss.

Lohnt sich ein fertiges Reiseapotheke-Set für Thailand?

Prüfe zuerst deine Hausapotheke. Laut DTG finden sich viele Inhalte einer Reiseapotheke dort bereits, deshalb rät sie, erst danach Neues zu kaufen. Ein fertiges Set ersetzt weder deine Dauermedikamente noch den Medikationsplan, und seinen Inhalt gleichst du mit der Tabelle oben ab.

Wie lagere ich Medikamente in der Hitze Thailands?

Lagere sie laut DTG vor Sonne geschützt, trocken, bei gemäßigten Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit, am besten im Blister. Für Mittel, die gekühlt werden müssen, gibt es Medikamententaschen, die die Temperatur eine Zeit lang halten. Willst du den Kühlschrank im Flugzeug nutzen, sprichst du das vorher mit der Airline ab.

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG): Nachhaltige Reiseapothekedtg.org
  2. DTG: Hinweise zu Impfungen (Reiseimpfungen, Impfplan und Zeitabstände)dtg.org
  3. DTG: Suche nach Ärztinnen und Ärztendtg.org
  4. Auswärtiges Amt: Thailand, Reise- und Sicherheitshinweiseauswaertiges-amt.de
  5. Auswärtiges Amt: Schutz vor Insektenauswaertiges-amt.de
  6. Auswärtiges Amt: Hygienehinweiseauswaertiges-amt.de
  7. Thai FDA: Guidance for Travelers under Treatment Carrying Personal Medications Containing Narcotic Drugs and Psychotropic Substances into/out of Thailanden.fda.moph.go.th
  8. Thai FDA: Guideline of importation for personal use, Bringing of health productsen.fda.moph.go.th
  9. Königlich Thailändische Botschaft Berlin: Regelungen für Betäubungsmittel (Übersetzung von Februar 2023)berlin.thaiembassy.org
  10. BfArM: Reisen mit Betäubungsmittelnbfarm.de
  11. Deutsche Botschaft Bangkok: Allgemeine Hinweise der Botschaftbangkok.diplo.de
  12. Deutsche Botschaft Bangkok: Ärztelistebangkok.diplo.de
  13. Tourism Authority of Thailand (TAT Newsroom): Weather and travel conditions in Bangkok and surrounding areas, Useful contactstatnews.org

Geschrieben von

HelloRoam Team

Das HelloRoam-Team schreibt unsere Ratgeber zu Reiseplanung, Visa und eSIMs. Für neue oder aktualisierte Ratgeber prüfen wir jede Angabe an ihrer Quelle. Zu den Quellen gehören Seiten von Behörden, Parkverwaltungen und Wetterdiensten. Bei jeder Quelle notieren wir das Datum, an dem wir sie gelesen haben. Danach gleicht eine zweite Kontrolle jede Angabe mit ihrer Quelle ab, bevor der Ratgeber online geht. Können wir eine Angabe nicht bestätigen, lassen wir sie weg. Wir verlinken diese Quellen im Ratgeber, damit du sie selbst prüfen kannst.

Weiter planen

Alle Reisetipps