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Olympische Winterspiele 2026: Wettkampfstätten, Termine Und Reiseguide Für Schweizer

Sandra Buhler
Geschrieben von: Sandra Buhler
Publikationsdatum
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10 Min. Lesezeit

Olympische Winterspiele 2026: Wettkampfstätten, Termine und Reiseguide für Schweizer

Schnelle Antwort: jo 2026

Bunte Ansicht der Bergiselschanze in Innsbruck, Österreich – Wahrzeichen der Wintersportveranstaltungen bei jo 2026
Bunte Ansicht der Bergiselschanze in Innsbruck, Österreich – Wahrzeichen der Wintersportveranstaltungen bei jo 2026

«JO 2026» bezeichnet die XXV. Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 22. Februar 2026 in Norditalien stattfanden. Austragungsorte waren Mailand und Cortina d'Ampezzo, erstmals in der Geschichte der Winterspiele zwei Städte gemeinsam. Rund 3.000 Athleten aus über 90 Nationen traten in 109 Wettbewerben und 16 Disziplinen an de.wikipedia.org.

Ein Novum in der olympischen Geschichte.

Der Begriff «JO» stammt aus dem Französischen: «Jeux Olympiques». In der Westschweiz und im Tessin ist die Abkürzung geläufig; im deutschsprachigen Suchverhalten taucht sie häufig neben «Olympia 2026» oder «Winterspiele 2026» auf. Gemeint ist dasselbe Ereignis.

Für Schweizer Reisende war der Standort praxistauglich. Mailand liegt per Direktzug ab ZRH in rund 3,5 Stunden, ab GVA in knapp zwei Stunden. Die Wettkampfstätten erstreckten sich von den Eishallen in Mailand bis zu den Skipisten in Cortina d'Ampezzo, Bormio und Anterselva.

Wo finden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?

Malerische Winterlandschaft mit schneebedeckten Bergen und Skipisten in Brixen im Thale, Tirol, Österreich
Malerische Winterlandschaft mit schneebedeckten Bergen und Skipisten in Brixen im Thale, Tirol, Österreich

Die Olympischen Winterspiele 2026 fanden in Norditalien statt, vom 6. bis 22. Februar 2026. Als Austragungsorte fungierten Mailand und Cortina d'Ampezzo, zum ersten Mal in der Geschichte der Winterspiele zwei eigenständige Städte. Das olympische Programm verteilte sich auf sechs Standorte olympics.com:

  • Mailand: Eissport-Wettkämpfe
  • Cortina d'Ampezzo: alpine Disziplinen; Olympia-Erfahrung seit 1956
  • Livigno: Freestyle, Snowboard
  • Bormio: Abfahrt
  • Anterselva: Biathlon
  • Verona: Eishockey

Lohnte sich die Anreise für Schweizer Fans?

Ja, und die Zugverbindung war verlässlich. Mailand liegt per Direktzug ab ZRH in rund 3,5 Stunden, ab GVA in knapp zwei Stunden. SBB und Trenitalia bedienten die Strecke ohne Umsteigen.

Ein Detail, das viele erst vor Ort bemerkten: Swisscom, Sunrise und Salt bieten Roaming nach Italien an, doch die Schweiz ist kein EU-Mitglied. Die EU-Roam-like-at-home-Regelung (die EU-Vorschrift, die Roaming-Aufschläge in Mitgliedsländern abschafft) gilt auf Schweizer SIM-Karten schlicht nicht; Roaming-Aufschläge nach Italien fallen für Schweizer deutlich höher aus als für Reisende aus Deutschland, Frankreich oder Österreich. Wer die Smartphone-Kompatibilität für eine eSIM vorab prüfen möchte, findet bei HelloRoam eine Liste kompatibler eSIM-Geräte. Die Direktzugverbindung ab ZRH bleibt die zeitsparendste Anreiseoption, unabhängig vom Mobilfunktarif.

Doch welche Disziplinen fanden wo genau statt?

Olympia 2026: Alle Wettkampfstätten und Venue-Cluster im Überblick

Fünf Venue-Cluster verteilten die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2026 über Norditalien, von städtischen Eishallen in Mailand bis ins Südtiroler Pustertal. Für Schweizer Besucher lag ein Cluster besonders günstig: Das Veltlin mit Bormio und Livigno grenzte direkt an Graubünden, zugänglich über den Malojapass und andere Graubündner Alpenpässe.

Venue-ClusterUrban (Mailand / Verona)
HauptstandortePalazzo del Ghiaccio, Forum di Assago, Arena di Verona
DisziplinenEisschnelllauf, Short Track, Eiskunstlauf, Eishockey
Venue-ClusterCortina d'Ampezzo
HauptstandorteOlimpia delle Tofane, Eugenio Monti Sliding Centre
DisziplinenDamen-Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Bob, Skeleton, Rodeln
Venue-ClusterVeltlin
HauptstandorteStelvio-Piste Bormio, Mottolino Livigno
DisziplinenHerren-Abfahrt, Super-G, Freestyle Skiing, Snowboard
Venue-ClusterFleimstal
HauptstandortePredazzo
DisziplinenSkisprung, Langlauf, Nordische Kombination
Venue-ClusterPustertal
HauptstandorteSüdtirol Arena Antholz-Anterselva
DisziplinenBiathlon

Mailand und Verona: Eissport und Zeremonien in der Stadt

Der Palazzo del Ghiaccio in Mailand beherbergte Short Track und Eiskunstlauf. Die denkmalgeschützte Eislaufhalle aus dem Jahr 1923 ist kein gewöhnliches Sportzentrum de.wikipedia.org. Das Forum di Assago, Mailands grösste Mehrzweckhalle, übernahm die Eishockey-Vorrunden. Beide Anlagen liegen im öffentlichen Nahverkehrsnetz der Stadt, per Metro erreichbar.

Verona übernahm eine Doppelrolle. Die Arena di Verona, ein römisches Amphitheater aus der Antike, war Austragungsort der Eishockey-Finalspiele und der Abschlussfeier.

Cortina d'Ampezzo: Dolomitenbühne mit Geschichte

Cortina hatte Olympische Winterspiele bereits 1956 ausgetragen de.wikipedia.org und stand für 2026 ein zweites Mal im Einsatz. Die Olimpia delle Tofane trug die Damen-Abfahrt und den Super-G aus. Der vollständig renovierte Eugenio Monti Sliding Centre übernahm Bob, Skeleton und Rodeln. Die Renovierung war bis kurz vor Spielbeginn politisch umstritten, wegen Kosten und Fertigstellungsrisiken de.wikipedia.org.

Die Dolomitenkulisse lieferte die eindrücklichsten Fernsehbilder des gesamten Programms.

Veltlin: Bormio und Livigno, nah an der Schweizer Grenze

Die Stelvio-Piste in Bormio trug die Herren-Alpin-Events aus. Livigno, eine steuerbefreite Zone im Veltlin, beherbergte Freestyle Skiing und Snowboard auf dem Mottolino-Hang. Bormio steht im Weltcup-Rennkalender für die Stelvio-Abfahrt: steil, lang, mit technisch anspruchsvollen Kurven im unteren Streckenabschnitt.

Für Reisende aus dem Engadin oder dem Tessin war das Veltlin der logistisch günstigste Wettkampfstandort der gesamten Spiele.

Fleimstal und Pustertal: Nordisch und Biathlon

Predazzo im Fleimstal, in der Autonomen Provinz Trient gelegen, ist seit Jahrzehnten fester Weltcup-Standort für Skisprung und Nordische Kombination. Für Olympia 2026 ergänzte Langlauf das Programm. Im Pustertal beherbergte die Südtirol Arena in Antholz-Anterselva alle Biathlon-Entscheidungen. Das Stadion gilt als eine der bekanntesten Biathlon-Anlagen weltweit und richtet regelmässig Weltcuprennen aus.

Jetzt, da die Venues klar sind: Wann startete das Spektakel?

Wann ist die Eröffnungsfeier Olympia 2026?

Ikonische Olympische Ringe vor einem hohen Bauwerk unter klarem Himmel – Symbol der jo 2026 Eröffnungsfeier
Ikonische Olympische Ringe vor einem hohen Bauwerk unter klarem Himmel – Symbol der jo 2026 Eröffnungsfeier

Zwei Daten rahmten die Olympischen Winterspiele 2026 ein: der 6. Februar für die Eröffnungsfeier in Mailand, der 22. Februar für die Abschlussfeier in Verona.

Was dieses Format besonders machte: Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele verzichteten die Veranstalter auf ein klassisches Sportstadion de.wikipedia.org. Die Eröffnungsfeier fand in städtischen Räumen Mailands statt, nicht in einer zweckgebauten Arena. Das gab den JO 2026 von Beginn an einen urbanen Charakter, der das traditionelle Bild der Winterspiele in Bergdörfern bewusst kontrastierte.

Wer früh anreiste, erlebte den sportlichen Beginn noch früher. Die ersten Wettkampfentscheidungen fielen bereits am 4. Februar 2026 de.wikipedia.org, zwei Tage vor der offiziellen Zeremonie. Für Schweizer Fans bedeutete das zwei volle Sporttage ohne den Eröffnungsrummel.

Den Schlusspunkt setzte Verona. Die Arena di Verona, in der Antike gebaut und bis heute für Konzerte und Kulturveranstaltungen genutzt, bot als Abschlussort eine Atmosphäre, die kein modernes Olympia-Stadion hätte bieten können.

Antikes Gemäuer. Olympisches Feuer. Nachthimmel.

Mit dem Zeitplan im Kopf stellt sich die nächste Frage: Wie kommt man von der Schweiz am einfachsten zu den verschiedenen Venues?

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Als Schweizer Zuschauer zu den JO 2026 reisen: Anreise und Unterkunft

Der direkteste Weg von Zürich nach Mailand Centrale führte durch den Gotthard-Basistunnel. SBB und Trenitalia haben ihre Direktverbindungen während der Olympischen Winterspiele 2026 mit zusätzlichen Abfahrten zu Stosszeiten verstärkt. Für Schweizer Zuschauer war die Bahn die unkomplizierteste Wahl: kein Flughafen, keine Gepäckkontrolle, kein Autobahnstau vor dem Gotthard.

1. Bahnticket frühzeitig reservieren

SBB-Direkttickets können Monate im Voraus gebucht werden. Trenitalia bietet Sparpreise, die mit zunehmendem Vorlauf deutlich günstiger werden: Wer kurz vor der Abfahrt buchte, zahlte den vollen Tarif. An Spieltagen und Wochenenden war der ICN stärker frequentiert als üblich.

2. Mietwagen für Cortina, Bormio und Livigno

Cortina d'Ampezzo, Bormio und Livigno verfügen über keinen regulären Bahnhof. Shuttle-Services zwischen den Venue-Clustern existierten, waren aber an feste Abfahrtszeiten gebunden. Wer abends nach einer Wettkampfveranstaltung flexibel zurückreisen wollte, war auf einen Mietwagen angewiesen. Winterreifen sind in Norditalien ab November gesetzlich vorgeschrieben, auch für Mietwagen: Eine Rückfrage beim Vermieter vor der Fahrzeugübernahme ist ratsam.

3. Unterkunft: Buchung nicht aufschieben

Nationalmannschaften und Delegationen bezogen eigene Athlete Villages, die für Zuschauer nicht zugänglich waren. Die regulären Hotels in Mailand, Cortina und Bormio füllten sich trotzdem Monate vor dem ersten Wettkampftag. Wer für künftige Sportgrossevents plant, sollte direkt nach Bekanntgabe der Austragungsorte buchen, nicht erst nach dem Ticketvorverkaufsstart.

Für Mailand empfiehlt sich eine Unterkunft mit guter Anbindung an die Eissportstätten. Für die Bergdestinationen: Pensionen und Agriturismi ausserhalb der Ortskerne hatten häufig noch freie Zimmer, wenn die Standardhotels längst ausgebucht waren.

Mietwagen plus frühzeitig gesicherte Unterkunft: das war in der Praxis die schnörkelloseste Kombination für die Bergcluster.

Unterkunft und Anreise sind damit geklärt. Bleibt eine Frage, die viele Reisende erst nach der Ankunft überrascht.

In welchem Land liegt Milano Cortina?

Alle Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 lagen in Norditalien. Keine Venue befand sich in der Schweiz, keine in Österreich. Die alpine Kulisse und die Nähe zu mehreren Staatsgrenzen sorgen regelmässig für geografische Verwirrung, aber die Antwort ist eindeutig: Milano Cortina 2026 war ein italienisches Heimspiel.

Woher die Verwechslung kommt

Cortina d'Ampezzo liegt in den Dolomiten, im Veneto. Die Region grenzt unmittelbar an Südtirol, wo Deutsch als offizielle Amtssprache gilt und die Architektur österreichisch geprägt ist. Südtirol ist seit dem Ende des Ersten Weltkriegs Teil Italiens, aber wer durch das Grödnertal fährt, könnte den Eindruck bekommen, in Tirol zu sein. Cortina selbst ist ladinisch- und italienischsprachig; Mailand, die zweite Gastgeberstadt, liegt in der Lombardei.

Livigno ist ein Sonderfall. Das Dorf liegt nahe der Graubündner Grenze, und Schweizer kennen es als Zollfreizone für günstigen Treibstoff und zollfreies Einkaufen. Trotzdem ist Livigno eindeutig italienisches Staatsgebiet, und als Austragungsort für Freestyle-Ski und Snowboard war es vollständig Teil des Olympischen Programms 2026.

Die Schweizer Grenze ist ab Mailand in rund 1,5 Stunden erreichbar, über Chiasso oder Luino. So nah, und trotzdem: kein einziger Wettkampf der JO 2026 fand auf Schweizer Boden statt.

Das klingt nach geografischer Randnotiz. Für Reisende aus der Schweiz hat es eine direkte praktische Konsequenz.

Verbunden in Italien: eSIM und Datentarife für JO-2026-Reisende aus der Schweiz

Schweizer Reisende zahlen in Italien volle Roaming-Tarife. Die EU-Roaming-Regelung (Roam Like at Home, gültig für EU-Mitgliedstaaten) greift nicht für Schweizer SIM-Karten. Wer mit Swisscom, Sunrise oder Salt nach Mailand oder Cortina d'Ampezzo reiste, rechnete je nach Tarif mit Tagesgebühren von rund CHF 5 bis 15.

Das ist ein Detail, das viele Reisende erst auf der Monatsrechnung bemerken.

Verlässliche Netzversorgung an den Venues

An den Wettkampfstätten der JO 2026 versorgten drei Netzbetreiber das Publikum mit verlässlicher Mobilkonnektivität: TIM (Telecom Italia), Vodafone Italia und WindTre. Alle drei betrieben LTE-Netze an den Haupt-Venues; 5G war in Mailand und ausgewählten Bereichen von Cortina d'Ampezzo aktiv. In Bormio und Livigno, beides alpine Standorte über 1.800 Meter, variierte die Abdeckung je nach Hangseite. Für Navigation zwischen Venues auf engen Bergstrassen war stabile Datenverbindung keine Selbstverständlichkeit.

eSIM als Lösung: Vorab per QR-Code einrichten

Eine eSIM (digitales SIM-Profil, das per QR-Code auf kompatible Geräte aufgespielt wird) löst das Roaming-Problem, ohne dass eine physische SIM-Karte gekauft oder gewechselt werden muss. Die Einrichtung dauert rund zwei Minuten. Beim Grenzübertritt etwa an der Chiasso-Como-Achse wechselt das Gerät automatisch ins italienische Netz.

Der entscheidende Vorteil für Dual-SIM-fähige Smartphones: Die Schweizer Nummer bleibt aktiv. Eingehende Anrufe und SMS laufen weiterhin über Swisscom oder Sunrise, während sämtliche Datendienste über das günstigere eSIM-Profil abgewickelt werden. Zwei Profile, ein Gerät, kein Kartenwechsel.

HelloRoam bietet Italien-Datentarife ohne Vertragsbindung an. Aktuelle Pakete und kompatible Geräte finden Sie unter HelloRoam eSIM-kompatible Geräte und Tarife.

Entscheidungsrahmen: Roaming, lokale SIM oder eSIM?

OptionRoaming (Schweizer SIM)
Kosten~CHF 5-15 pro Tag
AktivierungKeine Vorbereitung
Schweizer NummerAktiv
OptionLokale SIM (Kauf in Italien)
KostenEinmalig günstig
AktivierungFlughafen oder Telekom-Shop
Schweizer NummerInaktiv
OptioneSIM für Italien
KostenGünstiger als Roaming
AktivierungQR-Code, vorab einrichten
Schweizer NummerAktiv (Dual-SIM)

Für einen Kurztrip nach Mailand mit Hotel-WLAN und geringem Datenverbrauch bleibt das bestehende Roaming-Paket eine vertretbare Wahl. Wer hingegen mehrere Tage zwischen Mailand, Cortina und Bormio pendelte, Karten und Übersetzungs-Apps intensiv nutzte und auf zuverlässigen Empfang auf Bergstrecken angewiesen war, fuhr mit einer eSIM kostengünstiger und mit weniger Überraschungen auf der Endabrechnung.

Die Netzversorgung in den Dolomiten ist praxistauglich, aber nicht lückenlos. Eine vorab eingerichtete eSIM sicherte Signal ab dem Grenzübertritt, ohne Abhängigkeit von einem SIM-Automaten am Flughafen Milano Malpensa oder Bergamo Orio al Serio.

Zum Abschluss: Was kommt nach den JO 2026, und wo finden die nächsten Winterspiele statt?

Wo finden die Olympischen Spiele 2030 statt?

Grenoble, Savoyen, Dauphiné: Die Winterspiele 2030 gehen in die französischen Alpen. Das IOC bestätigte die Vergabe an die Region Alpes Françaises fr.wikipedia.org; konkrete Austragungsorte in Savoyen und der Dauphiné sind geplant.

Für Schweizer Reisende ist die geografische Ausgangslage günstiger als bei den JO 2026. Genf bietet sich als logischer Ausgangspunkt an. Per TGV sind es von Genf nach Grenoble rund 1,5 Stunden. Die Region Alpes Françaises umfasst mehrere bekannte Wintersportorte; Albertville, Austragungsort der Winterspiele 1992 fr.wikipedia.org, liegt ebenfalls in dieser Zone. Für Westschweizer Gäste ist die Anreise so unkompliziert wie eine Inlandreise.

Die Sommerspiele 2028 finden in Los Angeles statt, geplant für Juli und August. Für Reisende aus der Schweiz bedeutet das einen interkontinentalen Aufwand anderer Grössenordnung: neun Zeitzonen, ein Langstreckenflug, andere Planung.

Olympische Spiele folgen einem stabilen Muster: Sommer und Winter im Zweijahresabstand, die geografische Nähe zur Schweiz schwankt. Mailand-Cortina war vor der Haustür. Grenoble liegt immerhin in der Nachbarschaft.

Was bleibt von den JO 2026? Ein Sportanlass, der erstmals zwei gleichberechtigte Gastgeberstädte verband, eine logistische Bewährungsprobe für Norditalien, und für Schweizer Olympia-Fans ein klarer Hinweis: Wer 2030 dabei sein möchte, sollte die TGV-Verbindung ab Genf früh ins Auge fassen.

Reviewed by HelloRoam's editorial team. Last updated: 08 July 2026.

Sandra Buhler, Travel Writer at HelloRoam
Sandra Buhler ist Reiseautorin bei HelloRoam und schreibt über mobile Konnektivität und Reisetechnologie für Besucher in der Schweiz. Sandra lebt in Bern und hat das ganze Land von Basel bis Lugano wandernd, skifahrend und erkundend bereist. Sie schreibt darüber, wie man in abgelegenen Berghütten, in Skigebieten in Zermatt und Verbier und auf Schifffahrten auf dem Thunersee und Brienzersee online bleibt. Sandra erklärt auch praktische Themen wie die eSIM-Einrichtung am Flughafen Zürich oder Genf und die Wahl zwischen Schweizer und europäischen Roaming-Tarifen. Ihre Ratgeber sind besonders hilfreich für Erstbesucher, die von Schweizer Datenkosten überrascht werden.

Frequently Asked Questions

Die Olympischen Winterspiele 2026 fanden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Norditalien statt. Mailand und Cortina d'Ampezzo waren erstmals gemeinsam Gastgeberstädte der Winterspiele.

Alle Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 lagen in Norditalien. Mailand befindet sich in der Lombardei, Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten der Region Veneto.

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 fand am 6. Februar 2026 in Mailand statt, erstmals nicht in einem klassischen Sportstadion. Die Abschlussfeier folgte am 22. Februar 2026 in Verona.

Die Olympischen Winterspiele 2030 finden in den Französischen Alpen statt. Das IOC vergab die Ausrichtung an Frankreich, die nach den Pariser Sommerspielen 2024 die nächste Winterolympiade ausrichtet.

Die Direktzugverbindung von Zürich nach Mailand Centrale dauert rund 3,5 Stunden durch den Gotthard-Basistunnel. SBB und Trenitalia bedienten die Strecke ohne Umsteigen.

Nein, die EU-Roam-like-at-home-Regelung gilt nicht für Schweizer SIM-Karten. Schweizer Reisende zahlen in Italien volle Roaming-Tarife, im Unterschied zu Reisenden aus EU-Mitgliedstaaten.

Mit Schweizer SIM-Karten fallen in Italien je nach Tarif Tagesgebühren von rund CHF 5 bis 15 an. Dieser Aufschlag überrascht viele Reisende erst auf der Monatsrechnung.

Eine eSIM ist ein digitales SIM-Profil, das per QR-Code auf kompatible Smartphones aufgespielt wird. Die Einrichtung dauert rund zwei Minuten, und das Gerät wechselt beim Grenzübertritt automatisch ins italienische Netz.

Mit einer eSIM auf einem Dual-SIM-Smartphone bleibt die Schweizer Nummer aktiv, während Datendienste über den günstigeren Italien-Tarif laufen. So entfallen hohe Roaming-Gebühren ohne Kartenwechsel.

TIM, Vodafone Italia und WindTre versorgten die Venues mit mobilem Internet. LTE war flächendeckend aktiv; 5G lief in Mailand und ausgewählten Bereichen von Cortina d'Ampezzo.

Cortina d'Ampezzo trug alpine Disziplinen wie Damen-Abfahrt und Super-G aus. Der renovierte Eugenio Monti Sliding Centre beherbergte zudem Bob, Skeleton und Rodeln.

Cortina d'Ampezzo, Bormio und Livigno haben keinen regulären Bahnhof. Shuttle-Services existierten, waren aber an feste Abfahrtszeiten gebunden; für flexible Rückreisen war ein Mietwagen nötig.

Die ersten Wettkampfentscheidungen der JO 2026 fielen bereits am 4. Februar 2026, zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier am 6. Februar in Mailand.

Livigno ist eine steuerbefreite Zone im Veltlin nahe der Schweizer Grenze. Bei den Winterspielen 2026 fanden dort Freestyle-Skiing- und Snowboard-Wettbewerbe auf dem Mottolino-Hang statt.

Die Abschlussfeier der JO 2026 fand am 22. Februar 2026 in der Arena di Verona statt. Das antike römische Amphitheater wird bis heute für Konzerte und Kulturveranstaltungen genutzt.

Sources

  1. de.wikipedia.org de.wikipedia.org (2026)
  2. fr.wikipedia.org fr.wikipedia.org (2026)
  3. Les Jeux olympiques de Milan/Cortina 2026 - Olympics.com olympics.com (2026)

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