Inhaltsverzeichnis
- 1000 Dinge zu tun in Wien: Der komplette Reiseführer
- Die wichtigsten Dinge zu tun in Wien: Sehenswürdigkeiten und Highlights
- Kaiserliche Highlights: Schönbrunn, Hofburg und Belvedere
- Was kann man in Wien kostenlos unternehmen?
- Gratis-Museen, Parks und Events in Wien
- Wien kulinarisch erleben: Kaffeehäuser, Naschmarkt und Heuriger
- Mit dem Handy in Wien: Roaming, eSIM und WLAN erklärt
- eSIM und Datentarife für Nicht-EU-Reisende in Österreich
- Wie viele Tage brauche ich für einen Wien-Besuch?

Frequently Asked Questions
Mindestens drei bis vier Tage sind empfehlenswert, um die wichtigsten Highlights sinnvoll zu besichtigen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt zwar nur 2,3 bis 2,8 Nächte, doch Wien bietet über 100 Museen, UNESCO-Weltkulturerbe und ein aktives Kulturleben, das mehr Zeit verdient.
Tickets für Schloss Schönbrunn kosten ab 30 Euro. Der weitläufige Schlosspark ist hingegen kostenlos zugänglich. In der Hauptsaison von April bis Oktober empfiehlt sich eine Online-Vorausbuchung, um Wartezeiten von über einer Stunde zu vermeiden.
Kostenlos zugänglich sind das Wien Museum am Karlsplatz (Dauerausstellung seit November 2023), der Schlosspark Schönbrunn, der Belvedere-Garten, der Augarten und der Stadtpark. Zudem gibt es Stehplätze in der Wiener Staatsoper ab drei Euro, und das Donauinselfest im Juni ist gratis.
Das Hauptschiff des Stephansdoms ist kostenlos zu besichtigen. Für die Turmbesteigung und Katakombenführungen werden jedoch zusätzliche Eintrittsgebühren erhoben. Viele Besucher erwarten fälschlicherweise einen Eintritt für das Kirchenschiff.
Die Wiener U-Bahn mit fünf Linien verbindet alle Hauptattraktionen direkt und macht Taxis für die meisten Strecken überflüssig. An stark frequentierten Orten wie dem Stephansplatz und in allen U-Bahn-Stationen steht kostenloses WLAN zur Verfügung.
Das Donauinselfest findet jährlich im Juni auf der Donauinsel statt und ist kostenlos. Es zählt zu den größten Musikfestivals Europas mit rund drei Millionen Besuchern und einem mehrtägigen Bühnenprogramm mit Rock, Pop, Elektronik und österreichischen Künstlern.
Ein Heuriger ist eine traditionelle Wiener Gaststätte, die Wein aus dem laufenden Jahr direkt beim Winzer ausschenkt. Die bekanntesten Heurigen-Gebiete befinden sich in Grinzing, Neustift und im Wienerwald. Eine Reservierung ist in der Regel nicht erforderlich.
Österreichs Kaffeehauskultur gehört zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe. Ein Wiener Kaffeehaus ist kein gewöhnliches Café, sondern ein Aufenthaltsort: Man bestellt einmal, bleibt mehrere Stunden, liest die Zeitung, und niemand erwartet, dass man die Bestellung erneuert oder geht.
Der Naschmarkt öffnet täglich mit rund 120 Ständen. Der beste Besuchszeitpunkt ist samstags zwischen 7 und 11 Uhr, wenn gleichzeitig der Flohmarkt stattfindet, die Waren frisch aufgefüllt sind und sich das Gedränge noch in Grenzen hält. Der Eintritt ist kostenlos.
Wer eine SIM-Karte aus einem EU- oder EEA-Land besitzt, zahlt in Wien dieselben Tarife wie zuhause. Diese Regelung gilt gesetzlich bis 2032. Deutsche, niederländische und skandinavische Nummern funktionieren in Österreich demnach zu Inlandspreisen.
US-amerikanische und kanadische Kunden großer Netzbetreiber zahlen teils mehr als 10 US-Dollar täglich für Datendienste, australische Tarife sind ähnlich aufgebaut. Bei einem einwöchigen Aufenthalt können erhebliche Kosten entstehen, weshalb eine lokale Prepaid-SIM oder eSIM empfehlenswert ist.
Nach dem Brexit sind britische Reisende aus der EU-Roaming-Verordnung herausgefallen. Die Roaming-Kosten richten sich daher nach dem jeweiligen Heimanbieter-Vertrag und können deutlich höher ausfallen als für EU-Reisende. Eine eSIM oder lokale Prepaid-SIM ist oft die günstigere Alternative.
Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, die direkt auf kompatiblen Geräten aktiviert werden kann, ohne eine physische SIM einzulegen. Österreich-Tarife sind bereits ab etwa 5 Euro pro 1 GB erhältlich und können noch vor der Abreise aktiviert werden, sofern das Gerät eSIM-fähig ist.
Am Flughafen Wien-Schwechat sind Shops der drei österreichischen Netzbetreiber A1, Magenta und Drei in der Ankunftshalle vertreten. Lokale Prepaid-SIMs sind ab etwa 10 Euro erhältlich und können direkt nach der Passkontrolle erworben und aktiviert werden.
Das Obere Belvedere und das Kunsthistorische Museum bewegen sich bei 17 bis 22 Euro Eintritt. Der Belvedere-Garten und das Untere Belvedere sind tagsüber kostenlos zugänglich. Das Obere Belvedere beherbergt Klimts berühmtes Gemälde Der Kuss.
Die Hofburg im Herzen der Wiener Innenstadt umfasst neun Museen. Die Kaiserlichen Appartements mit den Gemächern von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth kosten 18 Euro. Der angrenzende Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek gilt als einer der stimmigsten Bibliotheksräume Europas.
Die Hauptsaison in Wien erstreckt sich von April bis Oktober. Im Frühsommer lohnt sich ein Besuch besonders wegen des kostenlosen Donauinselfests im Juni. Im Winter sind die Weihnachtsmärkte am Rathausplatz, in Schönbrunn und am Spittelberg ohne Eintritt begehbar.
Ein Tagesbudget von unter 15 Euro ist in Wien möglich, ohne auf das Wesentliche zu verzichten. Kombiniert man einen Gratis-Museumsbesuch, einen Spaziergang im Schlosspark und einen Stehplatz in der Wiener Staatsoper für drei Euro, bleibt man deutlich unter diesem Betrag.
Sources
- 1000things Magazine: Inspiration für deine Freizeit — 1000thingsmagazine.com
- 1000things to do in Vienna (@1000thingsinvienna) - Wien — instagram.com
- 1000 things to do in Vienna — events.at
- 79 Cool and Unusual Things to Do in Vienna — atlasobscura.com
- Das 1000things Mediahouse | 1000things Mediahouse — 1000thingsmediahouse.com





