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Bali Wetter: Aktuelle Vorhersage, Reisezeit Und Klimaüberblick 2026

Julia Hoffmann
Geschrieben von: Julia Hoffmann
Veröffentlichungsdatum
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Lesezeit

9 Min. Lesezeit

Bali Wetter: Aktuelle Vorhersage, Reisezeit und Klimaüberblick 2026

![Ruhiger See mit Pura Ulun Danu Beratan Tempel zeigt charakteristische Bali Wetter Klimabedingungen.

Bali Wetter: Klima, Jahreszeiten und Temperaturen im Überblick

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![Ruhiger See mit Pura Ulun Danu Beratan Tempel zeigt charakteristische Bali Wetter Klimabedingungen.

Bali kennt zwei klar abgegrenzte Jahreszeiten: Trockenzeit von April bis Oktober und Regenzeit von November bis März. Laut [reiseprofi.com bewegt sich das Thermometer ganzjährig zwischen 24 und 32 Grad Celsius, die saisonale Schwankungsbreite ist gering. Als Grundmuster gilt das tropische Monsunklima, auf das sich Reisende zuverlässig einstellen können.

Rund acht Grad südlich des Äquators empfängt Bali intensive Sonnenstrahlung das gesamte Jahr. Dazu kommen die saisonalen Monsunwinde des Indischen Ozeans, die das Niederschlagsmuster der Insel steuern. Ein Missverständnis hält sich hartnäckig: Die Regenzeit bringt keinen wochenlangen Dauerregen. Typisch sind kurze, kräftige Schauer am späten Nachmittag, danach klart es oft rasch auf.

Das Bali Wetter ist regional keineswegs einheitlich. Je nach Lage variieren Temperaturen, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit merklich. Drei Klimazonen prägen die Insel:

  • Südküste (Kuta, Seminyak, Nusa Dua): heiß und sonnenstark, in der Trockenzeit wochenlang nahezu niederschlagsfrei
  • Zentrales Hochland (Ubud, Kintamani, rund um den Gunung Agung): 5 bis 7 Grad kühler als die Küste, ganzjährig feuchter und bewölkter
  • Nordküste (Lovina, Singaraja): weniger Niederschlag als der Süden, mit anderen Windverhältnissen

Der Höhenunterschied macht sich schnörkellos bemerkbar. Wer in Seminyak bei 32 Grad schwitzt, braucht abends in Kintamani, rund 1.500 Meter höher, eine Jacke.

Wer Wanderungen auf die Flanken des Gunung Agung oder durch ausgedehnte Reisfeldterrassen plant, sollte neben festem Schuhwerk auch eine aktive Datenverbindung einplanen. Für Navigation und aktuelle Wetterabfragen unterwegs lässt sich über HelloRoam eine [eSIM für Indonesia bereits vor dem Abflug aktivieren.

In der Trockenzeit von Mai bis September erweist sich Bali als besonders praxistauglich für Outdoor-Aktivitäten: Trekking, Surfen und mehrtägige Inselrundreisen profitieren von stabilen Wetterbedingungen. Die Sonnenstunden erreichen ihren Jahreshöchststand, die Niederschlagsmenge ihren Tiefpunkt.

Doch welche Monate gelten konkret als die heißesten, welche als die kühlsten? Die Antwort fällt differenzierter aus, als man erwarten würde.

Wann ist der wärmste Monat in Bali?

![Touristen am Felsufer mit tropischen Pflanzen während der wärmsten Bali Wetter Bedingungen.

Der heißeste Monat auf Bali ist typischerweise Oktober, dicht gefolgt vom November. An der Küste klettern die Tageshöchstwerte in dieser Zeit auf bis zu 34 Grad Celsius. Diese Phase markiert den Übergang zur Regenzeit: Die Erde hat Monate lang Wärme gespeichert, und die aufziehende Monsunfeuchtigkeit macht die Luft spürbar schwerer. Wer die Trockenzeit vollständig auf der Insel verbringt, spürt den Unterschied in den letzten Wochen deutlich.

Was die Messwerte allein nicht vermitteln: Gegen Ende der Trockenzeit steigt die Luftfeuchtigkeit auf Werte von über 80 Prozent. Bei solcher Schwüle wirken 32 Grad erheblich belastender als dieselbe Temperatur in trockenerer Luft. Das Schwülegefühl ist das eigentliche Klimaproblem im Oktober, nicht die Zahl auf dem Thermometer. Wer körperliche Aktivitäten plant, sollte das einkalkulieren.

Gilt das für die gesamte Insel? Nein. Rund um Ubud und am Gunung Agung liegen die Höchstwerte selbst im Oktober stabil 5 bis 7 Grad unter den Küstenwerten des Südens. Das Hochland bietet eine solide Ausweichoption für Hitzeempfindliche.

Die Tageszeit entscheidet.

Bereits ab 10 Uhr steigen Temperatur und UV-Index auf Bali rapide an. Die frühen Morgenstunden, zwischen 6 und 9 Uhr, eignen sich für Trekking, Tempelbesuche und Reisfeldwanderungen deutlich besser. Wer Ausflüge stimmig in den Tag legt, erlebt auch den heißesten Monat ohne Hitzeschock. Am frühen Nachmittag empfiehlt sich dagegen eine Pause im Schatten.

Welcher Monat ist der kälteste in Bali?

![Luftaufnahme grüner Reisterrassen in Balis Bergen zeigt kältere Bali Wetter Verhältnisse.

An der Südküste liegen die Nachttemperaturen im Juli bei etwa 22 bis 24 Grad Celsius [wetter.de. Das ist der kühlste Monat des Jahres auf Bali. Von Winterwetter keine Spur, aber im Vergleich zu den wärmsten Wochen des Jahres deutlich erholsamer.

Wer ins Hochland fährt, erlebt eine andere Dimension. Rund um Kintamani, auf etwa 1.500 Metern Höhe, fallen die Nachtwerte auf unter 18 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit ist niedriger als an der Küste, die Sicht an klaren Tagen beeindruckend weit.

Eine leichte Jacke ist dort das ganze Jahr über praxistauglich. In Julinächten wird sie zur Notwendigkeit.

RegionKuta / Seminyak
Tageshöchst Juli (ca.)29 °C
Nachttief Juli (ca.)22 bis 24 °C
Niederschlaggering
RegionUbud (ca. 300 m)
Tageshöchst Juli (ca.)27 °C
Nachttief Juli (ca.)20 bis 22 °C
Niederschlaggering
RegionKintamani (ca. 1.500 m)
Tageshöchst Juli (ca.)23 °C
Nachttief Juli (ca.)unter 18 °C
Niederschlagsehr gering

Der Juli kombiniert kühle Nächte mit sehr geringem Niederschlag. Für Reisende aus Deutschland ist das ein attraktives Paket. Die Nachfrage schlägt sich direkt in den Preisen nieder: Flüge und Hotels kosten in diesem Monat merklich mehr als in der Vor- oder Nachsaison.

Welches Zeitfenster am Ende das richtige ist, hängt von Reisestil und Budget ab.

Wann ist die beste Reisezeit für Bali?

![Farbenprächtiger Sonnenuntergang am Kuta Strand zeigt optimale Bedingungen für gutes Bali Wetter.

Laut [reiseprofi.com ist die beste Reisezeit für Bali die Trockenzeit von April bis Oktober. Innerhalb dieser Monate sind Mai, Juni und September besonders empfehlenswert: stabiles Wetter, weniger Besucherandrang als im Hochsommer, gute Hotelverfügbarkeit ohne Aufpreis.

Juli und August sind Hochsaison. Kuta, Seminyak und Ubud füllen sich, beliebte Strände wie Nusa Dua sind zeitweise überlaufen. Das ist der klassische Zielkonflikt: optimales Wetter auf der einen Seite, spürbar höhere Kosten auf der anderen.

Die Regenzeit von November bis März ist kein Ausschlusskriterium.

Wer flexibel plant, findet dort ein anderes Bali: niedrigere Hotelpreise, weniger Touristen, grüne Reisterrassen in sattem Moosgrün. Die Regenschauer fallen meist kurz und intensiv, nicht wie wochenlanger Herbstregen in Mitteleuropa. Nachmittags klart es häufig auf.

Surfer folgen einer eigenen Logik. Die Wellen vor Uluwatu und Padang sind von Mai bis September am konstantesten und kräftigsten. Außerhalb dieser Monate findet man dort noch Wellen, aber weniger vorhersehbar und regelmäßig weniger kräftig.

Kulturreisende sollten den balinesischen Kalender prüfen. Große Feste wie Galungan und Kuningan folgen dem 210-tägigen Pawukon-Zyklus, nicht der Trockenzeit. Wer gezielt zu diesen Feiertagen reist, bucht saisonunabhängig.

Reisezeit nach Urlaubstyp:

  • Badeurlaub und Wandern: Mai bis Oktober, Schwerpunkt Mai, Juni oder September
  • Surfen: Mai bis September, Fokus auf Uluwatu und Padang
  • Budgetreisende: November bis März, mit Einschränkungen beim Wetter
  • Kulturtourismus: Galungan-Termine vorab prüfen, Buchung saisonunabhängig möglich

Doch selbst wer in der Trockenzeit reist, kann Regen erleben.

Wann regnet es in Bali am meisten?

![Bauer beim Reisanbau in überfluteten Feldern zeigt die feuchte Bali Wetter Regenzeit.

Januar und Februar sind die regenreichsten Monate auf Bali. An der Südküste fallen in diesen Monaten bis zu 300 Millimeter Niederschlag, der höchste Wert im gesamten Jahresverlauf. Die Regenzeit erstreckt sich von November bis März.

Das beruhigt viele Reisende: Tropischer Regen funktioniert grundlegend anders als das Wetter, das man aus Mitteleuropa kennt. Kurze, intensive Schauer setzen typischerweise am Nachmittag oder frühen Abend ein. Der Morgen bleibt häufig trocken und sonnig.

Wer seinen Tag danach ausrichtet, verliert kaum Urlaubsstunden.

Die Regenmenge schwankt je nach Lage erheblich. Der Norden der Insel, besonders die Küstenregion um Lovina, ist im Jahresdurchschnitt trockener als die Südküste. Die höchsten Niederschlagsmengen der gesamten Insel verzeichnet die Bergregion um Ubud und die Hänge des Gunung Agung. Wer mehrere Tage in Ubud einplant, kalkuliert besser mit deutlich mehr Regen als an der Küste.

Im Januar und Februar sind Überschwemmungen auf tiefliegenden Straßen möglich. Betroffen sind vor allem flache Küstenbereiche; die Beeinträchtigungen dauern meist einige Stunden.

Praxistaugliche Regenradar-Apps zeigen, wie sich Schauer über die Insel bewegen und wann sie einen bestimmten Bereich erreichen. Der Strandbesuch verschiebt sich auf den Morgen, der Tempelbesuch auf den späten Nachmittag nach dem Schauer. Unkomplizierter lässt sich mit tropischem Regen kaum umgehen.

Wer diese Muster kennt, ist gut beraten, sie auch während der Reise im Blick zu behalten.

Aktuelle Wettervorhersage für Bali: 7- bis 16-Tage-Trend

![Luftaufnahme eines Bali Strandes bei Sonnenuntergang mit Gästen unter aktuellem Bali Wetter.

Für tagesaktuelle Prognosen stehen für Bali mehrere Wetterdienste zur Verfügung, darunter internationale Plattformen und der indonesische Wetterdienst BMKG. Kuta, Seminyak, Ubud, Nusa Dua und Kintamani werden als separate Stationen geführt. Das ist kein bürokratischer Mehraufwand, sondern notwendig: Die Tageswerte dieser Orte weichen teils deutlich voneinander ab.

Wer vor der Buchung wissen will, ob die geplante Reisephase in den Höhepunkt der Regenzeit fällt, greift zum 16-Tage-Trend [wetter.com. Er liefert eine brauchbare Grobeinschätzung für die Planungsphase zuhause. Jenseits von zehn Tagen nimmt die Prognosegenauigkeit für tropische Regionen aber spürbar ab. Für die Aktivitätenplanung vor Ort ist dieser Horizont schlicht ungeeignet.

Ab Ankunft zählt die 7-Tage-Prognose [meteoblue.com. Sie gilt als solides Werkzeug für Reisende in tropischen Breiten. Für Denpasar als häufigsten Ankunftspunkt liefern mehrere Dienste übersichtliche Stundenvorhersagen mit Temperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlagswahrscheinlichkeit im Drei- bis Vier-Stunden-Raster [wetteronline.de. Das gibt genug Vorlauf, um das Tagesprogramm konkret zu strukturieren.

Der Regenradar zeigt die Zugrichtung von Niederschlagszellen in Echtzeit [kachelmannwetter.com. Ein Schauer, der sich von Nordwesten nähert, erreicht Ubud früher als Kuta. Wer Radarbilder und Stundenvorhersage kombiniert, trifft deutlich präzisere Entscheidungen als jemand, der morgens einmal den Tagesbericht liest und dann hofft.

Kurzfassung: Vor der Buchung liefert der 16-Tage-Trend eine nützliche Orientierung. Vor Ort entscheidet die stationsbasierte 7-Tage-Prognose, ergänzt durch den Regenradar.

Bali Wetter nach Region: Küste, Bergland und Norden im Vergleich

![Palmen und blaue Meeresbucht von einer Steilküste zeigen unterschiedliche Bali Wetter Regionen.

Bali ist klimatisch keine Einheit. Drei Zonen teilen die Insel in unterschiedliche Wetterwelten auf, und die Unterschiede sind größer, als die meisten Reisenden beim Buchen einkalkulieren.

Die Südküste rund um Kuta, Seminyak und Nusa Dua ist windexponiert und regenreich: jährliche Niederschlagsmengen zwischen 1.700 und 2.000 Millimetern prägen diese Zone. Das Bergland um Ubud und Kintamani empfängt die höchsten Niederschlagswerte der gesamten Insel, dazu deutlich kühlere Temperaturen. Der Norden hingegen, abgeschirmt durch das Zentralgebirge, kommt auf unter 1.000 Millimeter pro Jahr.

RegionSüdküste (Kuta, Seminyak, Nusa Dua)
Jahresregen1.700-2.000 mm
CharakterRegenreich, touristisch dicht
EmpfehlungStrandurlaub, Nachtleben
RegionBergland (Ubud, Kintamani)
JahresregenHöchste Werte der Insel
CharakterKühl, bewölkt, kulturreich
EmpfehlungTempel, Trekking, Reisfelder
RegionNorden (Singaraja, Lovina)
JahresregenUnter 1.000 mm
CharakterTrocken, ruhig, weniger bekannt
EmpfehlungSchnorcheln, entspannter Strand

Der Norden funktioniert. Er wird nur übersehen.

Was viele Reisende nicht wissen: In der Trockenzeit bietet der Norden teils mehr Sonnenstunden als die stark frequentierte Südküste, bei deutlich weniger Andrang. Singaraja und Lovina sind eine praxistaugliche Alternative für alle, die Ruhe dem Trubel vorziehen.

Der Gunung Agung und der Gunung Batur unterbrechen die Luftströmungen erheblich. Lokale Gewitter können sich an den Gipfeln bilden, während an der Küste kein Tropfen fällt. Wer morgens in Ubud bei bedecktem Himmel frühstückt, findet 45 Minuten südlich in Seminyak womöglich strahlend blauen Himmel vor. Die Entfernung ist kurz; der Wetterunterschied kann beträchtlich sein.

Für Kulturreisen bleibt Ubud empfehlenswert, trotz häufigerer Schauer und kühlerer Abende. Wer dagegen Strand und Sonne priorisiert, sollte den Norden zumindest in die Planung einbeziehen.

Mobil auf Bali: SIM-Karte, WLAN und eSIM im Vergleich

![Pura Ulun Danu Beratan Tempel im Regen mit Blüten, zuverlässige Verbindung bei jedem Bali Wetter.

Die Mobilfunkabdeckung auf Bali ist in touristischen Zentren und entlang der Hauptstraßen zuverlässig. In abgelegenen Bergregionen, etwa auf wenig befahrenen Straßen rund um den Gunung Batur oder im nördlichen Inselinneren, wird das Signal lückenhaft.

Das Hotel-WLAN klingt nach einer Lösung. Im Budget- und Mittelklassesegment sieht die Realität auf Bali oft anders aus: eine Anmeldeseite, die regelmäßig abläuft, und Übertragungsraten, die für Wetter-Apps oder Regenradar kaum ausreichen. Wer auf verlässliche Kartendienste angewiesen ist, sollte nicht allein darauf zählen.

Drei Optionen im Überblick:

  1. Lokale SIM-Karte vor Ort: Günstig und in Shops am Flughafen Ngurah Rai erhältlich. Voraussetzung ist eine Reisepass-Registrierung vor Ort. Nach Langstreckenflügen aus Europa kann die Warteschlange am Kiosk umständlich lang werden.
  2. eSIM vorab einrichten: Wer ein eSIM-fähiges Gerät besitzt, aktiviert den Tarif für Indonesien noch zu Hause. Nach der Landung ist die Verbindung sofort aktiv. Kein Kiosk, kein Formular. Die Einrichtung dauert wenige Minuten.
  3. Dual-SIM-Konfiguration: Die deutsche Nummer bleibt für Banking-TANs aktiv, während der Datentarif über eine zweite eSIM für Indonesien läuft. Diese Kombination ist unkompliziert und ohne Aufpreis realisierbar, sofern das Gerät eSIM-nativ ist.

Über HelloRoam lässt sich ein Datentarif für Indonesien per App schnörkellos einrichten: QR-Code scannen, Tarif bestätigen, fertig. Der Registrierungsaufwand einer lokalen SIM-Karte entfällt vollständig.

Wer die Verbindung bereits vor der Abreise einrichtet, landet am Ngurah Rai mit einer aktiven Datenverbindung. Karten laden, Regenradar prüfen, Fahrtstrecke anpassen, alles noch im Terminal.

  • Esim Kapstadt
  • Esim Atlanta
  • Esim Hawaii

Vor der Reise verbinden

Julia Hoffmann, Travel Writer at HelloRoam
Julia Hoffmann ist Reiseautorin bei HelloRoam und schreibt über Konnektivität und Reisetechnologie für Besucher in Deutschland. Julia wuchs in Hamburg auf und lebt jetzt in Stuttgart, was ihr tiefes Ortswissen über Nord- und Süddeutschland gibt. Sie schreibt darüber, wie man in den Märchenstädten entlang der Romantischen Straße online bleibt, auf Weihnachtsmärkten verbunden bleibt und Datentarife für Zugreisen mit der Deutschen Bahn auswählt. Julia behandelt auch WLAN in deutschen Hotels, Hostels und Airbnbs. Ihre Ratgeber helfen englischsprachigen Besuchern, Expats und Austauschstudenten, deutsche Mobilfunknetze ohne Stress und unerwartete Rechnungen zu nutzen.

Frequently Asked Questions

Die beste Reisezeit für Bali ist die Trockenzeit von April bis Oktober. Besonders empfehlenswert sind Mai, Juni und September: Das Wetter ist stabil, der Besucherandrang geringer als im Hochsommer und die Hotelverfügbarkeit gut. Juli und August sind Hochsaison mit höheren Preisen.

Januar und Februar sind die regenreichsten Monate auf Bali. An der Südküste fallen in diesen Monaten bis zu 300 Millimeter Niederschlag. Die Regenzeit erstreckt sich generell von November bis März, wobei Regen meist als kurze, intensive Schauer am Nachmittag auftritt.

Juli ist der kühlste Monat auf Bali. An der Südküste liegen die Nachttemperaturen bei etwa 22 bis 24 Grad Celsius. Im Hochland rund um Kintamani auf etwa 1.500 Metern Höhe können die Nachtwerte sogar unter 18 Grad Celsius fallen.

Der heißeste Monat auf Bali ist typischerweise Oktober, dicht gefolgt vom November. An der Küste klettern die Tageshöchstwerte in dieser Zeit auf bis zu 34 Grad Celsius. Zusätzlich steigt die Luftfeuchtigkeit auf über 80 Prozent, was das Hitzeempfinden deutlich verstärkt.

Bali kennt zwei klar abgegrenzte Jahreszeiten: die Trockenzeit von April bis Oktober und die Regenzeit von November bis März. Das Thermometer bewegt sich ganzjährig zwischen 24 und 32 Grad Celsius, die saisonale Temperaturschwankung ist gering.

Das Bergland um Ubud und Kintamani ist 5 bis 7 Grad kühler als die Südküste und ganzjährig feuchter und bewölkter. Die Südküste rund um Kuta und Seminyak ist heißer und sonnenstärker, mit jährlichen Niederschlägen von 1.700 bis 2.000 Millimetern.

Nein, die Regenzeit von November bis März ist kein Ausschlusskriterium. Reisende finden dort niedrigere Hotelpreise, weniger Touristen und saftig grüne Reisterrassen. Die Regenschauer fallen meist kurz und intensiv, hauptsächlich am Nachmittag, während Morgen oft trocken und sonnig bleiben.

Für Surfer sind die Monate Mai bis September am besten geeignet. Die Wellen vor Uluwatu und Padang Padang sind in dieser Zeit am konstantesten und kräftigsten. Außerhalb dieser Monate sind die Wellen weniger vorhersehbar und regelmäßig schwächer.

Der Norden Balis um Singaraja und Lovina ist deutlich trockener als der Süden und kommt auf unter 1.000 Millimeter Niederschlag pro Jahr. Er bietet in der Trockenzeit teils mehr Sonnenstunden als die Südküste, bei deutlich weniger Touristenandrang.

Gegen Ende der Trockenzeit im Oktober steigt die Luftfeuchtigkeit auf Werte von über 80 Prozent. Bei solcher Schwüle wirken 32 Grad erheblich belastender als dieselbe Temperatur in trockenerer Luft. Das Schwülegefühl ist im Oktober das eigentliche Klimaproblem, nicht die Temperatur allein.

Budgetreisende fahren von November bis März am günstigsten. In der Regenzeit sind Hotelpreise und Flüge deutlich günstiger als in der Trockenzeit. Als Einschränkung sind wetterbedingte Einschränkungen durch häufigere Schauer zu berücksichtigen.

Große balinesische Feste wie Galungan und Kuningan folgen dem 210-tägigen Pawukon-Zyklus, nicht dem Kalender der Trocken- oder Regenzeit. Wer gezielt zu diesen Feiertagen reisen möchte, kann saisonunabhängig buchen und sollte die genauen Termine vorab prüfen.

Im Juli liegen die Tageshöchstwerte in Kuta und Seminyak bei etwa 29 Grad Celsius, in Ubud auf rund 300 Metern bei etwa 27 Grad und in Kintamani auf 1.500 Metern bei etwa 23 Grad. Die Nachttiefstwerte reichen von 22 bis 24 Grad an der Küste bis unter 18 Grad im Hochland.

Der 16-Tage-Trend liefert eine nützliche Grobeinschätzung für die Reiseplanung. Jenseits von zehn Tagen nimmt die Prognosegenauigkeit für tropische Regionen jedoch ab. Vor Ort empfiehlt sich die stationsbasierte 7-Tage-Prognose, ergänzt durch einen Regenradar für aktuelle Schauerbewegungen.

Ja, selbst in der Trockenzeit können vereinzelte Regenschauer auftreten, besonders im Bergland um Ubud. Der Gunung Agung und Gunung Batur können lokale Gewitter erzeugen, während an der Küste gleichzeitig blauer Himmel herrscht. Wer flexible Tagespläne hat, kann damit gut umgehen.

Die frühen Morgenstunden zwischen 6 und 9 Uhr eignen sich am besten für Trekking, Tempelbesuche und Reisfeldwanderungen. Ab 10 Uhr steigen Temperatur und UV-Index rapide an. Am frühen Nachmittag empfiehlt sich eine Pause im Schatten.

Das Bergland um Ubud und die Hänge des Gunung Agung verzeichnen die höchsten Niederschlagsmengen der gesamten Insel. Wer mehrere Tage in Ubud einplant, sollte mit deutlich mehr Regen rechnen als an der Küste. Gleichzeitig sind die Temperaturen dort ganzjährig 5 bis 7 Grad kühler.

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