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Laut crm.de haben bis zu 60 Prozent der Deutschen, die nach Afrika reisen, ihren Impfschutz nicht vollständig aufgebaut. Jährlich unternehmen rund 10 bis 15 Millionen Deutsche eine Fernreise. Reisemedizinischen Rat sucht davon nur ein kleiner Teil rechtzeitig auf.
Die Risiken lassen sich konkret benennen. Hepatitis A überträgt sich über kontaminiertes Essen und Trinkwasser, manchmal reicht ein ungereinigtes Glas. Typhus kommt ebenfalls über Lebensmittel und verunreinigtes Wasser, besonders in Regionen mit mangelhafter Hygiene. Gelbfieber überträgt sich durch den Stich infizierter Mücken in tropischen Teilen Afrikas und Südamerikas.
Fehlende Pflichtimpfungen haben handfeste Folgen. Der Grenzkontrollbeamte kann die Einreise verweigern, wenn das vorgeschriebene Impfzertifikat fehlt. In einigen Ländern folgt anschließend eine Quarantäne. Erkrankt man ohne ausreichenden Impfschutz, ist die medizinische Versorgung vor Ort häufig nicht mit deutschen Standards vergleichbar.
Das Zeitproblem macht die Planung besonders dringlich. Viele Impfstoffe brauchen mehrere Wochen, um vollständig zu wirken. Wer erst einen Monat vor Abflug mit dem Impfprozess beginnt, hat für bestimmte Serien schlicht keine Optionen mehr. Welche Reiseimpfungen vorgeschrieben sind und welche nur empfohlen werden, ist deshalb die erste Frage, die Fernreisende klären sollten.

Zwei Begriffe sorgen immer wieder für Verwirrung: Pflichtimpfung und empfohlene Impfung. Der rechtliche Unterschied ist klar, die praktischen Konsequenzen aber erheblich.
Eine Pflichtimpfung ist eine Einreisebedingung des Ziellandes. Bekanntestes Beispiel ist Gelbfieber: Bestimmte Länder in Afrika und Südamerika verlangen beim Grenzübertritt den Nachweis einer gültigen Impfung. Wer ohne das entsprechende Zertifikat anreist, wird an der Grenze zurückgewiesen.
Empfohlene Impfungen legt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut fest rki.de. Sie orientiert sich am individuellen Risiko: Reiseziel, Reisedauer, Unterkunftsart und Vorerkrankungen spielen dabei eine Rolle. Hepatitis A ist für Teile Südostasiens und Nordafrikas empfohlen, aber keine Einreisebedingung.
Die Gelbfieberimpfung ist ein Sonderfall. Das International Certificate of Vaccination (ICV) ist nur dann gültig, wenn ein offiziell zertifiziertes Zentrum die Impfung dokumentiert hat. Der Hausarzt darf dieses Zertifikat in der Regel nicht ausstellen. Zertifizierte Stellen finden Sie über den Tropenmedizin-Finder der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) dtg.org, an Tropeninstituten in Großstädten oder beim Gesundheitsamt.
Vor jeder Fernreise sollten Sie außerdem prüfen, ob folgende Basis-Impfungen aktuell sind:
Bei exotischen Zielen mit Gelbfieber-Pflicht empfiehlt sich der Tropenmediziner. Für Standardziele ohne Pflichtimpfung reicht in der Regel der Hausarzt. Die verbindlichen Referenzen sind die STIKO-Empfehlungen auf rki.de und die Länderinformationen des Auswärtigen Amts.

Das Reiseziel bestimmt den Impfbedarf vollständig. Wer nach Bali fliegt, steht vor einem anderen Protokoll als jemand, der in Tansania auf Safari geht. Eine Pauschalempfehlung gibt es nicht.
Für Thailand, Vietnam, Indonesien und Kambodscha empfiehlt die STIKO grundsätzlich Hepatitis A und B sowie Typhus. Bei Rucksackreisen oder längerem Aufenthalt auf dem Land kommen Tollwut-Prophylaxe und, bei ländlichen Übernachtungen außerhalb der Touristenzonen, Japanische Enzephalitis hinzu.
In Kenia, Tansania und Ghana ist Gelbfieber vielerorts Einreisepflicht. Hepatitis A und B sowie Typhus gelten als Standard. Reisende in den Meningitis-Gürtel der Sahelzone benötigen zusätzlich die Meningitis-ACWY-Impfung. Malaria ist in dieser Region weit verbreitet, jedoch keine Impfung: Ihr Arzt verordnet dafür eine medikamentöse Prophylaxe, die separat in die Reiseplanung gehört.
Peru, Bolivien und Teile Brasiliens erfordern Gelbfieber, je nach Reiseroute als Empfehlung oder Pflicht. Hepatitis A und B sowie Typhus sind Standard. Bei Amazonas-Reisen oder Aufenthalten in abgelegenen Regionen empfiehlt der Tropenmediziner außerdem Tollwut-Prophylaxe.
Kosten ohne Kassenzuschuss (Richtwerte):
Frühzeitige Beratung beim Tropeninstitut ist entscheidend. Die konkrete Reiseroute verändert den Impfbedarf erheblich, erst recht bei kombinierten Zielen.

Spätestens acht Wochen vor Abreise sollte der Impfprozess beginnen. Flug gebucht, Hotel reserviert, dann zwei Wochen vor Abreise: Impfungen. Dieser Ablauf ist der häufigste Fehler bei der Reisevorbereitung, und er kann teuer werden.
Die Tollwut-Präexpositionsprophylaxe erfordert drei Dosen über 21 bis 28 Tage. Wer zu spät beginnt, kann den vollständigen Schutz nicht mehr rechtzeitig aufbauen. Das Schnellschema für Hepatitis A und B (0, 7, 21 Tage) ermöglicht einen Grundschutz in drei Wochen. Der vollständige Langzeitschutz braucht dennoch bis zu sechs Monate. Die Japanische-Enzephalitis-Impfung benötigt zwei Dosen im Abstand von 28 Tagen.
Einige Impfungen lassen weniger Vorlaufzeit. Das Gelbfieber-Zertifikat gilt ab dem Tag der Impfung, der volle Immunschutz setzt nach zehn Tagen ein. Der Typhus-Schluckimpfstoff besteht aus drei Kapseln über sieben Tage. Achtung: Er muss durchgehend im Kühlschrank gelagert werden.
Empfohlene Zeitplanung:
Rufen Sie Ihre Krankenkasse vorab an. Wie krankenkassen.de berichtet, übernehmen viele gesetzliche Kassen Reiseimpfungen freiwillig als Satzungsleistung. TK, AOK, Barmer und DAK haben dabei unterschiedliche Regelungen.
Seit Januar 2025 speichert die elektronische Patientenakte Impfnachweise digital. Für internationale Gelbfieber-Einreiseanforderungen bleibt der gelbe ICV-Papierausweis dennoch Pflicht.

Wer im Ausland krank wird, braucht vor allem eines: eine stabile Verbindung. Die Krankenkasse zurückrufen, Telemedizin nutzen, Impfnachweise aus der ePA abrufen. Ohne mobiles Internet ist das kaum möglich.
Innerhalb der EU gilt seit Jahren: Roaming ist kostenlos. Thailand, Kenia und Peru liegen jedoch außerhalb dieser Zone. Drei Optionen stehen deutschen Reisenden dort zur Verfügung.
Die Carrier-Tagespauschale von Telekom oder Vodafone kostet zwischen 5 und 10 Euro pro Tag. Für zwei Wochen in Thailand ergibt das bis zu 140 Euro. Eine internationale eSIM liegt je nach Anbieter und Tarif zwischen 8 und 20 Euro für 10 GB. Hello Roam bietet solche Tarife für Südostasien, Afrika und Südamerika an; die Aktivierung erfolgt per App noch vor Abreise, ohne SIM-Tausch. Die lokale SIM-Karte vor Ort ist am günstigsten, deaktiviert aber die deutsche Nummer.
Dieser Nachteil trifft Reisende oft unvorbereitet. Banking-Apps verlangen eine SMS-Bestätigung an die deutsche Nummer. Rückrufe von Krankenkasse oder Reiseversicherung kommen auf dieselbe Leitung. Wer die SIM wechselt, verpasst sie.
Die Abdeckung variiert je nach Ziel. Touristenzonen in Thailand und Bali sind gut versorgt. Safari-Lodges in Kenia empfangen oft nur per Satellit; das Amazonas-Becken hat minimale Netzabdeckung. Ein regionaler Datentarif ist in diesen Zonen sinnvoller als Roaming.
Fotografieren Sie den Impfpass vor der Reise und sichern Sie ihn verschlüsselt in der Cloud. Testen Sie den ePA-Zugang am Heimgerät, bevor Sie das Land verlassen.

Reiseimpfungen teilen sich in zwei Kategorien. Pflichtimpfungen schreibt das Reiseland per Gesetz vor. Empfohlene Impfungen spricht die STIKO je nach Ziel, Reisestil und individuellem Risiko aus, ohne dass die Einreise davon abhängt.
Die wichtigsten Impfungen im Überblick:
Die STIKO aktualisiert ihre Empfehlungen jährlich rki.de. Die jeweils gültige Liste steht auf rki.de zur Verfügung.
Welche Impfungen notwendig sind, hängt von mehreren Faktoren ab: Reisedauer, Unterkunftsart (Hotel oder Backpacking), geplante Aktivitäten wie Safari oder Wandern, bestehende Vorerkrankungen und eine mögliche Schwangerschaft.
Unabhängig vom Reiseziel sollte der Grundimpfschutz aktuell sein: Tetanus, Diphtherie, Polio, Masern und Keuchhusten. Viele Erwachsene haben hier stille Lücken und entdecken das erst bei der Reisemedizin-Beratung.
Schwangere und immungeschwächte Personen sollten ihren Hausarzt informieren, bevor sie die reisemedizinische Beratung aufsuchen. Gelbfieber und die Typhus-Schluckimpfung sind Lebendimpfstoffe und in diesen Fällen häufig kontraindiziert.
Eine individuelle reisemedizinische Beratung sechs bis acht Wochen vor Abreise gibt Klarheit über die genaue Kombination, den Zeitplan und die Kostenbeteiligung der Krankenkasse.

Die Meningokokken-ACWY-Impfung ist der Reiseschutz gegen bakterielle Hirnhautentzündung. Das Risiko ist regional stark erhöht: Der sogenannte „Meningitis-Gürtel" erstreckt sich quer durch Sub-Sahara-Afrika, von Senegal bis nach Äthiopien tropeninstitut.de. In der Trockenzeit von Dezember bis Juni begünstigt trockener Wüstenstaub die Erregerausbreitung, vor allem bei Großveranstaltungen und auf engem Raum.
In Deutschland sind zwei Präparate erhältlich: Nimenrix und Menveo. Beide decken die Serotypen A, C, W und Y ab, die in dieser Region vorherrschend sind. Eine Dosis kostet rund 50 bis 80 Euro. Laut aok.de übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung diese Kosten in der Regel nur bei beruflicher Indikation, nicht für privat finanzierte Reisen. Wer privat reist, sollte seinen Krankenkassentarif auf freiwillige Satzungsleistungen prüfen.
Für Saudi-Arabien gilt eine strikte Einreisevorschrift: Wer zur Hadsch- oder Umra-Wallfahrt einreist, muss einen gültigen Impfnachweis für Meningokokken-ACWY mitführen. Das Dokument muss von einer anerkannten medizinischen Einrichtung ausgestellt sein. Kein Zertifikat bedeutet Einreiseverweigerung.
Gegen Meningokokken B schützt ein separater Impfstoff namens Bexsero. Er ist nicht generell empfohlen, kann aber für bestimmte Risikogruppen sinnvoll sein, insbesondere bei Aufenthalten in Teilen Großbritanniens und Irlands oder bei engem Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. Die Indikation hängt von Reisedauer und individuellem Risikoprofil ab.
Ältere Reisende und Personen mit Vorerkrankungen sollten beim Arzt auch den Pneumokokkenschutz ansprechen. Pneumokokken gehören zu den Auslösern bakterieller Meningitis und sind mit einem Standardimpfstoff abzudecken. Die Fragen zu ACWY, MenB und Pneumokokken lassen sich in einem einzigen Beratungstermin beim Hausarzt oder Tropenmediziner klären.

Reiseimpfungen teilen sich in Pflichtimpfungen und empfohlene Impfungen. Zu den wichtigsten gehören Gelbfieber, Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Meningitis ACWY. Welche genau notwendig sind, hängt von Reiseziel, Reisedauer, Unterkunftsart und persönlichen Vorerkrankungen ab. Die STIKO aktualisiert ihre Empfehlungen jährlich; die aktuelle Liste ist auf rki.de verfügbar.
Personen mit Vorerkrankungen wie Leberzirrhose sollten vor der reisemedizinischen Beratung unbedingt ihren Hausarzt informieren, da bestehende Erkrankungen den Impfplan maßgeblich beeinflussen. Immungeschwächte Personen können bestimmte Lebendimpfstoffe wie die Gelbfieber- oder Typhus-Schluckimpfung möglicherweise nicht erhalten. Eine individuelle reisemedizinische Beratung sechs bis acht Wochen vor Abreise ist in solchen Fällen besonders wichtig.
Der Artikel behandelt die zeitliche Abstimmung von Impfungen nach Gürtelrose nicht spezifisch. Generell gilt: Vor jeder Fernreise sollte ein Reisemediziner aufgesucht werden, idealerweise acht Wochen vor Abreise, um ausreichend Zeit für alle notwendigen Impfserien einzuplanen und individuelle gesundheitliche Vorgeschichten zu berücksichtigen.
Die Meningokokken-ACWY-Impfung schützt gegen bakterielle Hirnhautentzündung auf Reisen. In Deutschland sind die Präparate Nimenrix und Menveo erhältlich, die Serotypen A, C, W und Y abdecken; eine Dosis kostet rund 50 bis 80 Euro. Gegen Meningokokken B gibt es zusätzlich den separaten Impfstoff Bexsero, der für bestimmte Risikogruppen sinnvoll sein kann. Für die Hadsch- oder Umra-Wallfahrt nach Saudi-Arabien ist ein gültiger ACWY-Nachweis Einreisepflicht.
Eine Pflichtimpfung ist eine gesetzliche Einreisebedingung des Ziellandes; wer ohne das entsprechende Zertifikat anreist, wird an der Grenze zurückgewiesen. Empfohlene Impfungen legt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut fest und orientiert sich dabei am individuellen Risiko durch Reiseziel, Dauer und Vorerkrankungen. Das bekannteste Beispiel für eine Pflichtimpfung ist die Gelbfieberimpfung für Teile Afrikas und Südamerikas.
Der Impfprozess sollte spätestens acht Wochen vor Abreise beginnen, da viele Impfstoffe mehrere Wochen brauchen, um vollständig zu wirken. Die Tollwut-Präexpositionsprophylaxe etwa erfordert drei Dosen über 21 bis 28 Tage. Empfohlen wird: Beratungstermin acht Wochen vor Abreise buchen, erste Impfungen sechs Wochen vorher erhalten und Auffrischungen sowie ein Malaria-Rezept zwei Wochen vor Abreise abholen.
Für Thailand, Vietnam, Indonesien und Kambodscha empfiehlt die STIKO grundsätzlich Hepatitis A und B sowie Typhus. Bei Rucksackreisen oder längerem Aufenthalt auf dem Land kommen Tollwut-Prophylaxe und bei ländlichen Übernachtungen außerhalb der Touristenzonen Japanische Enzephalitis hinzu. Eine individuelle Beratung beim Tropeninstitut ist empfehlenswert, da die konkrete Reiseroute den Impfbedarf erheblich verändern kann.
In Ländern wie Kenia, Tansania und Ghana ist Gelbfieber vielerorts Einreisepflicht; zusätzlich gelten Hepatitis A und B sowie Typhus als Standard. Reisende in den Meningitis-Gürtel der Sahelzone benötigen außerdem die Meningitis-ACWY-Impfung. Malaria ist in dieser Region weit verbreitet, wird jedoch nicht durch eine Impfung, sondern durch eine medikamentöse Prophylaxe abgedeckt, die der Arzt separat verordnet.
Für Peru, Bolivien und Teile Brasiliens ist Gelbfieber je nach Reiseroute als Empfehlung oder Pflicht vorgesehen. Hepatitis A und B sowie Typhus sind Standard für die Region. Bei Amazonas-Reisen oder Aufenthalten in abgelegenen Gebieten empfiehlt der Tropeninstitut außerdem eine Tollwut-Prophylaxe.
Die Tollwut-Präexpositionsprophylaxe kostet insgesamt rund 450 bis 600 Euro für drei Dosen. Sie ist besonders für Rucksackreisende mit möglichem Tierkontakt in abgelegenen Gebieten empfohlen. Da die drei Dosen über 21 bis 28 Tage verteilt werden müssen, ist ein frühzeitiger Beginn des Impfprozesses zwingend erforderlich.
Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen Reiseimpfungen freiwillig als Satzungsleistung, wobei TK, AOK, Barmer und DAK unterschiedliche Regelungen haben. Die Meningokokken-ACWY-Impfung wird von der GKV in der Regel nur bei beruflicher Indikation, nicht für privat finanzierte Reisen übernommen. Es empfiehlt sich, die Krankenkasse vorab anzurufen und den individuellen Tarif auf freiwillige Zusatzleistungen zu prüfen.
Das International Certificate of Vaccination (ICV) ist das offizielle Dokument zum Nachweis der Gelbfieberimpfung bei der Einreise. Es ist nur dann gültig, wenn ein offiziell zertifiziertes Zentrum die Impfung dokumentiert hat; der Hausarzt darf dieses Zertifikat in der Regel nicht ausstellen. Zertifizierte Stellen finden sich über den Tropenmedizin-Finder der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, an Tropeninstituten oder beim Gesundheitsamt.
Der sogenannte Meningitis-Gürtel erstreckt sich quer durch Sub-Sahara-Afrika, von Senegal bis nach Äthiopien. In der Trockenzeit von Dezember bis Juni begünstigt trockener Wüstenstaub die Ausbreitung der Erreger, besonders bei Großveranstaltungen und auf engem Raum. Reisende in diese Region benötigen die Meningokokken-ACWY-Impfung, ebenso wie Pilger zur Hadsch- oder Umra-Wallfahrt in Saudi-Arabien.
Schwangere und immungeschwächte Personen sollten ihren Hausarzt informieren, bevor sie eine reisemedizinische Beratung aufsuchen. Gelbfieber und die Typhus-Schluckimpfung sind Lebendimpfstoffe und in diesen Fällen häufig kontraindiziert. Eine individuelle Beratung sechs bis acht Wochen vor Abreise ist für diese Personengruppen besonders wichtig.
Unabhängig vom Reiseziel sollten Tetanus und Diphtherie (Auffrischung alle zehn Jahre), Polio (einmalige Auffrischung im Erwachsenenalter), Masern, Mumps und Röteln sowie Keuchhusten aktuell sein. Viele Erwachsene haben hier stille Lücken, die erst bei der reisemedizinischen Beratung auffallen. Auch Hepatitis B als dreiteilige Grundimmunisierung gehört zum empfohlenen Basisschutz.
Innerhalb der EU ist Roaming kostenlos; für Reiseziele wie Thailand, Kenia oder Peru stehen drei Optionen bereit: Carrier-Tagespauschalen (5 bis 10 Euro pro Tag), internationale eSIMs (8 bis 20 Euro für 10 GB) oder lokale SIM-Karten. Wer die heimische SIM wechselt, verpasst jedoch SMS-Bestätigungen von Banking-Apps und Rückrufe der Krankenkasse auf die deutsche Nummer. Eine internationale eSIM ermöglicht die Aktivierung vor Abreise per App, ohne SIM-Tausch.
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